Abifeier am 20. Dezember 2013:
Nach den mündlichen Prüfungen und der Bekanntgabe der Abinoten hatten wir frei, bzw. 2 aus unserer Klasse mussten noch Nachprüfungen aufgrund von Abweichungen der Abinote zur Vornote machen. Diese fanden am 18. Dezember statt, ich hatte das Glück, dass ich nicht betroffen war. Dafür hatte ich andere Aufregungen durchzustehen: Der Presse- und Informationsdienst der Stadt Siegburg hatte von meinem Abi mit 62 gehört und wollte darüber in "Siegburg Aktuell" berichten. Nach kurzer Überlegung stimmte ich einem Telefoninterview zu. Der Bericht erschien 2 Tage später, am 12. 12. 2013, in der Onlineausgabe von "Siegburg aktuell":
Ich fand den Bericht etwas übertrieben, aber so sind die Journalisten nun mal und ich dachte, damit ist die Angelegenheit ausgestanden. Aber es kam noch heftiger: Ein paar Tage später rief der Radiosender RPR1 an und wollte ebenfalls ein Telefoninterview mit mir machen, was wir auch kurzerhand durchführten. Am nächsten Tag rief der WDR an und wollte mich sprechen. Als ich die Nachricht auf dem AB abhörte, bekam ich einen gewaltigen Schrecken und der Bitte um Rückruf bin ich nicht nachgekommen, in der Annahme, die Sache sei damit erledigt. Falsch gedacht, der WDR rief bei der Schule an und die wiederum bei mir mit der Frage, ob ich denn etwas dagegen hätte, wenn das Fernsehen bei der Abifeier zugegen wäre, es wäre ja auch eine schöne PR-Maßnahme für die Schule. Daraufhin rief ich beim WDR
zurück und erklärte mich einverstanden, Filmaufnahmen bei mir zuhause lehnte ich allerdings ab, ein wenig Privatsphäre sollte erlaubt sein -:)
zurück und erklärte mich einverstanden, Filmaufnahmen bei mir zuhause lehnte ich allerdings ab, ein wenig Privatsphäre sollte erlaubt sein -:)
Endlich war er da, der 20. Dezember, der Tag der Zeugnisübergabe. Meine Frau, meine 2 Kinder und Hannah, unsere älteste Enkelin, waren mit in die Aula der Musikschule in der Humperdinckstr. 27 gekommen, um der Abifeier, die von 14 - 16 Uhr angesetzt war, beizuwohnen. Das WDR-Team war auch schon da, wir absolvierten die gewünschten Interviews und die Abifeier nahm Ihren Lauf mit den Ansprachen der stellvertretenden Leiterin des AGRS, dem Bürgermeister von Siegburg, von Lehrerinnen des Vormittags-/Abendbereiches, einem Schülervertreter und mit mehreren Musikeinlagen. Zum Schluss dann die Übergabe der Abizeugnisse durch den Bürgermeister und das obligatorische Erinnerungsfoto. Es war alles sehr feierlich und mir hat es gut gefallen. Das WDR-Team nahm während der Feier auf und anschließend wurden ich mit meiner Familie nochmals interviewt. Das war alles sehr aufregend, aber auch spannend und dieser Tag wird uns in schöner Erinnerung bleiben.
Hier der Link zum Beitrag der WDR-Lokalzeit Bonn:
Im Anschluss an die Abifeier bin ich noch mit meiner Familie ins Stadtcafe gegangen und wir haben uns mit Kaffee/Schokolade und Kuchen gestärkt. Abends war die inoffizielle Feier in Form eines Abendessens mit gemütlichem Zusammensein der Klasse mit unseren Lehrern/innen im Restaurant Pepperoni in Siegburg. Toll war auch, dass sogar noch 2 Schülerinnen aus der H4 gekommen waren, um uns zu beglückwünschen. Als bleibende Erinnerung an uns haben wir Abiturienten den Lehrern/innen eine Kaffee-Padmaschine geschenkt, die nun ihren Dienst im Lehrerzimmer verrichten soll. Es war ein netter Abend und um 24 Uhr verließen die Letzten das Lokal.
Für uns beginnt nun eine neue Lebensphase, sei es im Beruf, im Studium oder sonst wie. Alles hat ein Ende, aber am Ende steht auch ein neuer Anfang und wie Hermann Hesse einmal sagte: "In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". Seien wir also neugierig auf das Neue und vergessen wir das Alte nicht. Hoffentlich gehen die Bindungen nicht so schnell auseinander und man sieht sich mal wieder.


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